Expertise
Das Leben gehört dem Lebendigen an,
und wer lebt, muss auf den Wechsel gefasst sein.
Johann Wolfgang von Goethe
Ambidextrous
Management
Beidhändig führen –
Stabilität und Wandel
in Balance halten.
Ambidextrie – abgeleitet vom lateinischen „ambi" (beide) und „dexter" (rechts) – beschreibt die Fähigkeit, beide Hände gleichwertig einzusetzen. Auf Organisationen übertragen: die Fähigkeit, Effizienz und Innovation gleichzeitig zu managen, ohne eine auf Kosten der anderen zu opfern.
Im Kern verbindet das Konzept zwei scheinbar gegensätzliche Kräfte: Exploit – die zielgerichtete Nutzung vorhandener Stärken und Ressourcen – und Explore – das aktive Erschließen neuer Felder, Ideen und Potenziale. Systemische Ambidextrie behandelt diese nicht als Widerspruch, sondern als unabhängige Dimensionen, die beide bewusst entwickelt und integriert werden müssen.
Es geht um Sowohl-als-auch statt Entweder-oder.
| Exploit · Stabilität | Explore · Flexibilität |
|---|---|
| Effizienz und Effektivität fokussieren | Sich neu erfinden und entdecken |
| Schlanke Strukturen sicherstellen | Innovation und Entwicklung ermöglichen |
| Bestehendes optimieren | Neues erschaffen |
| Weniger ist mehr | Mehr ist mehr |
| Innen: Prozesse und Abläufe | Außen: Markt und Zukunft |
Den Wandel gestalten – nicht nur bestehen.
Integratives Führungskonzept – kein Modewort, sondern seit den 1970er Jahren wissenschaftlich fundiert und kontinuierlich weiterentwickelt.
Gleichzeitig optimieren und innovieren – weil Marktdruck und Transformationsdruck nicht sequenziell, sondern parallel auftreten.
Innen- und Außenperspektive verbinden – Stabilität im Kern, Anpassungsfähigkeit an der Oberfläche.
Systematische Orientierung – für Analysen, Zieldefinitionen, Prioritäten und Erfolgsmessung auf allen Ebenen der Organisation.
Forschungsbelegt: Unternehmen, die alle Quadranten gleichermaßen entwickeln, sind nachweislich erfolgreicher – auch wirtschaftlich.
Ganzheitliches Kompetenzverständnis – Menschen, Teams und Strukturen werden als Einheit gedacht, nicht isoliert betrachtet.
Ambidextrous Management ist der richtige Ansatz, wenn Sie sich in einer oder mehreren der folgenden Situationen wiederfinden:
Entscheidend ist, konkrete Ziele zu definieren und einen tragfähigen Gestaltungsprozess aufzustellen. Klarheit, Orientierung und Commitment – gemeinsam entwickelt, nachvollziehbar strukturiert.
©BIB
Business in Balance
Der BIB ist das zentrale Rahmenwerk zur Implementierung und Weiterentwicklung Ambidextren Managements. Vier inhaltliche Matrizen – Aufträge, Themen, Rollen, Stellhebel – bilden das konzeptionelle Fundament. Vier Handlungsfelder strukturieren den Prozess.
©CPE
Competence Program for Excellence
Das CPE ist ein integrativer Ansatz zur Kompetenzentwicklung, der diagnostische und qualifizierende Methoden verbindet. Es berücksichtigt verschiedene Ebenen von Kompetenz – individuell, teambezogen, organisational – und passt sich den Anforderungen der jeweiligen Organisation an.